Gottesbeweis: Unverweste Heilige

1. Garabandal und die Prophezeiung bezüglich Pater Luis Andreu

Bekanntlich finden sich eine Reihe von Heiligen, deren Leichname bis heute nicht verwest sind. Interessant, dass dieses Phänomen der Nicht-Verwesung teils auch in Verbindung mit Garabandal steht:
Es wurde nämlich prophezeit, dass man am Tag des Grossen Wunders von Garabandal feststellen werde, dass der Leichnam eines gewissen Geistlichen unverwest sei.
Es handelt sich dabei um den jesuitischen Priester Pater Luis Andreu, der im Jahr 1961 verstarb.
Hierzu ein paar genauere Informationen:
Der Name Pater Luis Andreu ist eng verknüpft mit den Marienerscheinungen von Garabandal:
Dieser Geistliche ist unter anderem im Dokumentations-Film über Garabandal zu sehen (siehe Menükapitel „Garabandal-Film“, Sequenz ab Minute 13:10).
Es war dieser gute, gläubige Priester namens Luis Andreu, der die Sehermädchen von Garabandal während ihren Visionen genau beobachtete, Notizen machte und die Phänomene zu erklären suchte.
Und es war dieser Priester, der in einer eigenen Vision am 8. August 1961 bereits das (von der Muttergottes vorausgesagte) Grosse Wunder von Garabandal „VORAUSSEHEN“ durfte. Dabei habe er gemäss Zeugen in Verzückung folgende Worte gerufen: „Wunder! Wunder! Wunder! Wunder!“ Einige Stunden später verstarb er – Gott und die Muttergottes lobend und dankend. Er war erst 38 Jahre alt, als er verschied.

Es wurde Folgendes prophezeit:
Am Tag des Grossen Wunders von Garabandal – das sich ja innerhalb eines Jahres nach der Seelenschau (Warnung) ereignen wird – werde man feststellen, dass der Leichnam von Pater Luis Andreu unverwest sei!
(Diese Information können wir also im Hinterkopf bewahren!)


Shane O'Doherty zeigt uns im folgenden Kurzvideo, wo der Leichnam des genannten Priesters Luis Andreu momentan ruht:

https://www.youtube.com/watch?v=UuHeoSC1Q8I

Am Tag des Grossen Wunders von Garabandal werden wir also die Antwort auf die folgende Frage erhalten:
Wird man – wie prophezeit – Pater Luis Andres Leichnam unverwest vorfinden? (Dadurch würde natürlich die Wahrheit der Botschaften von Garabandal zusätzlich unterstrichen.)

2. Liste unverwester Heiliger der Kirche:

Eine ganze Reihe von Heiligen blieben nach ihrem Tod bis zum heutigen Tage unverwest. Siehe untenstehende Liste (Auswahl):

Hl. Benedikt (Benedikt von Nursia, 480 – 547 bzw. 560)
Hl. Ludmilla (ca. 855 – 921)
Hl. Stephan von Ungarn (975-1038)
Hl. Rita von Cascia (1380 bzw. 1360)
Hl. Franziska von Rom (1384-1440)
Hl. Katharina von Bologna (1413 – 1463)
Hl. Katharina von Genua (1447–1510)
Sel. Sebastian de Aparicio (1502 – 1600)
Hl. Maria Magdalena von Pazzi (1566 – 1607)
Hl. Vinzenz von Paul (1581 – 1660)
Hl. Virginia Centurione Bracelli (1587 – 1651)
Hl. Maria von Agreda (Hl. Maria de Jesus de Agreda, 1602 – 1665)
Hl. Karl von Sezze (San Carlos de Sezze, 1613-1670)
Hl. Margareta Maria Alacoque (1647 – 1690)
Hl. Veronica Giuliani (1660 – 1727)
Hl. Angelo D‘Acri (1669 – 1739)
Sel. Anna Maria Taigi (1769 – 1837)
Sel. Stefano Bellesini, Beato (Estefano Bellesini, 1774 – 1840)
Hl. Pfarrer von Ars (Hl. Johannes Maria Vianney, 1786-1859)
Hl. Katharina Labouré (1806 – 1876)
Hl. Johannes Nepomuk Neumann (1811 – 1860)
Hl. Johannes Bosco („Don Bosco“, 1815 – 1888)
Hl. Scharbel Makluf (Scharbel Machluf, Charbel Makhlouf, Sarbelius Makluf, 1828 – 1898)
Hl. Maria Mazzarello (1837 – 1881)
Hl. Bernadette von Lourdes (1844–1879)
Hl. Pater Leopold Mandic (1866 – 1942)
Hl. Bischof Rafael Guízar Valencia (1878 – 1938)
Hl. Beato Gaetano Catanoso (1879 –1963)
Hl. Papst Johannes XXIII (1881 – 1963)
Hl. Pater Pio (Pio von Pietrelcina, 1887 – 1968)

Interessant, dass sich solche Unverwesbarkeits-Phänomene nicht selten gerade bei grossen Heiligen finden.
Wozu dies alles? Gott sagt uns durch diese Wunder: „Gott existiert!“ und: „… für Gott ist nichts unmöglich!“
Angesichts der Allmacht Gottes wäre menschliche Demut angebracht.


Dass es sich hierbei nicht um Unsinn handelt, zeigt der nachfolgende Text, der sich mit dem Phänomen der Unverwesbarkeit von Heiligen befasst:

Phänomene der Unverwesbarkeit normal Begrabener [d.h. normal begrabener Heiliger]

Wie der Monsignore Geistliche Rat Wilhelm Schamoni sich in Deutschland mit den Heiligsprechungsakten befasst hat, so tat dies in England der Jesuit Thurston in ganz außerordentlichem Maße. Sein Buch, Begleiterscheinungen der Mystik, basiert im wesentlichen auf solchen Akten und Dokumenten. Zur Tatsache der Unverwesbarkeit schreibt er allgemein folgendes:

Die einschlägigen Phänomene können mit Vorteil in folgende sechs Klassen eingeteilt werden:
1. Man weiß von außernatürlichen Wohlgerüchen, die in der Nähe von Verstorbenen wahrgenommen wurden, manchmal sogar während Monaten und Jahren. (Sehr gut bezeugt ist das bei der heiligen Theresia von Avila.)

2. Es gibt Berichte über völliges Ausbleiben der Totenstarre.

3. Unverweslichkeit wurde sehr häufig festgestellt, in einigen Fällen noch nach Jahrhunderten, obwohl Einbalsamierung, Ausdörrung des Leichnams, Aufbewahrung in Metallsärgen und in luftdicht abgeschlossenen Räumen, sowie andere bewahrende Faktoren nicht in Betracht fielen.

4. Blutausfluss aus einem Leichnam wurde noch Wochen, Monate und Jahre nach dem Tode beobachtet. So floss bei der heiligen Katharina von Bologna drei Monate nach ihrem Tode Blut aus der Nase, als ihre Gruft geöffnet wurde; in diese war sie übrigens erst verbracht worden, als sie bereits vierzehn Tage in einem Erdgrab geruht hatte.

5. Gelegentlich, doch viel seltener, wird in zuverlässigen Quellen auch berichtet, dass ein Leichnam lange nach Eintritt des Todes die Körperwärme, manchmal sogar eine sehr hohe Körpertemperatur bewahrte. Als ein Chirurg die Leiche der Maria Villani neun Stunden nach dem Tode öffnete, um das Herz herauszunehmen, war die Temperatur im Innern des Leibes so hoch, dass er seine Hand mehrmals zurückziehen musste.“

Bei jedem Seligsprechungsprozess müssen im Verlaufe des Verfahrens die Gräber der jeweiligen Betroffenen geöffnet werden. Hierbei ergibt sich keineswegs bei allen Heiligen die Unverwesbarkeit. Viele sind vielmehr normal verwest wie alle anderen Verstorbenen auch. Andererseits sind eine erstaunliche Anzahl von später Heiliggesprochenen Jahrzehnte und Jahrhunderte nach ihrem Tode unverwest aufgefunden worden, ohne dass sie besonders präpariert waren. Auf vier Seiten führt Thurston solche Heiligen zwischen l4oo und l9oo auf.‘ Zu den bekanntesten Heiligen, die nach Jahrzehnten unverwest aus dem Grabe entnommen wurden und heute noch unverwest in den Kirchen aufgebahrt sind, gehören der berühmte Pfarrer von Ars, Bernadette Soubirous, welcher die Gottesmutter in Lourdes erschien, aus früherer Zeit die hl. Theresia von Avila, Katharina von Siena, Franz Xaver und Philipp Neri sowie die oben erwähnte Katharina Labouré, die Heilige der Wundertätigen Medaille. Bezüglich Bernadette Soubirous soll eine Aussage zitiert werden:

,,Keine Spur von Verwesung oder üblem Geruch konnte am Leichnam unserer geliebten Schwester wahrgenommen werden. Sogar das Gewand, in dem sie beerdigt worden war, war unversehrt. Das Gesicht war etwas gebräunt, die Augen waren leicht gesunken; sie schien zu schlafen. Die feuchten Leichengewänder wurden durch frische ersetzt. Der Körper wurde in einen neuen Zinksarg auf weisse Seide gelegt. Dazu legte man in einer Glastube einen Bericht, der über die Öffnung des Sarges und den Zustand, in dem man den Körper gefunden hatte, Rechenschaft gibt. Darauf wurde der Sarg wieder in die Totenkapelle in unserm Garten gebracht.“

Bezüglich der hl. Magdalena-Sophie Barat, der Gründerin der Gesellschaft vom Heiligsten Herzen Jesu, die 1865 starb, berichtet Thurston, dass 28 Jahre nach ihrem Tode ihr Leichnam fast völlig unversehrt gefunden wurde, obwohl der Sarg zum Teil zerfallen und mit Pilzen bedeckt war. Er führt noch weitere ähnliche Beispiele an.
Schon oben wurde aus den Heiligsprechungsakten des hl. Andreas Bobola zitiert. Dieser wurde am 16. Mai 1656 grauenvoll zu Tode gemartert und beerdigt. 1701 wurde sein völlig unverwester Leichnam nach den oben geschilderten Erscheinungen gefunden mit den abgeschnittenen Gliedmaßen, der abgezogenen Haut, den Brennwunden und den unter die Fingernägel getriebenen Holzstücken. In der Folge sollen nur einige Sätze der Zeugenaussagen bezüglich dieser Unverwestheit angegeben werden:
Valerian Kuczynski, 57 Jahre alt:

Wir öffneten den Sarg, fanden den Körper ganz unverwest, mit den Wunden so zermartert wie er jetzt zu sehen ist, und als wir ihn vom Staube reinigten, säuberten wir auch den Sarg und legten den Leichnam wieder hinein. Und wir hielten die Unversehrtheit seines Leibes für eine einzigartige Gnade Gottes und für ein ganz besonderes Wunder, nachdem er so viele Jahre in dieser Weise gelegen hatte, und daß er sie durch sein Martyrium, das er für den katholischen Glauben erlitten hatte, verdient habe. Wir stellten auch keinerlei Geruch bei ihm fest, ja der Leib war genauso, wie wenn er gerade erst begraben worden wäre.“

Anton Mocydowski, 36 Jahre alt:
Als sein Leib am dritten Tage gefunden war, wurde es uns sofort mitgeteilt, ich besuchte damals die Schule in Pinsk. Ich war gleich nach der Auffindung mit einer Kerze am Grabe. Ich sah den unverwesten Leib, der so gemartert war, der Sarg war verfault, und ich habe von verschiedenen gehört, dass diejenigen, die ihn gekannt und von den Kosaken gemartert gesehen hatten, ihn wiedererkannt hätten an den Handwunden und der abgeschnittenen Nase.

Schamoni schreibt weiter:
,,Der Leib war dann in einem neuen Sarge unter dem Fenster des Totenkellers geborgen worden. Der Heilige wurde als Wundertäter verehrt. Die vielen Gebetserhörungen führten 1719 zu einer amtlichen Eröffnung des Sarges. Man fand den Märtyrer vollkommen unverwest, abgesehen von den Wunden war der Körper völlig intakt, er war biegsam, das Fleisch weich. Fünf Arzte und Apotheker bezeugten unter Eid diese Tatsache und dass keine Erhaltungsmittel angewandt seien. Im Jahre 1920 brachten die Bolschewisten den Leib in ein Museum nach Moskau. Es gelang Pius Xl, ihn herauszubekommen, er ruht jetzt in Al Gesu in Rom.
Wie in den anderen Fällen war es auch hier: Andere Leichen im Totenkeller waren völlig verwest.
• Schamoni, aaO., S. 247, 250, 251
• Herbert Thurston, Die körperlichen Begleiterscheinungen der Mystik, Luzern 1956, S. 15- 53, 302-305 285f, 288, 289


Quellenangaben zu obigen Texten:

A.
Text „1. Garabandal und die Prophezeiung bezüglich Pater Luis Andreu“) verfasst von www.kreuzamhimmel.li
Verwendung des Textes (als Ganzes bzw. auszugsweise) nur unter zwei Voraussetzungen erlaubt:
1. Keine Veränderung des Textes und gleichzeitig
2. Angabe des funktionierenden Links www.kreuzamhimmel.li

B.
Die Liste „2. Liste unverwester Heiliger der Kirche“ wurde chronologisch geordnet von www.kreuzamhimmel.li
Eine vollständigere Liste samt Bilder (aber nicht in chronologischer Reihenfolge) findet sich auf: http://kath-zdw.ch/maria/unversehrt.html

C.
Der Text „Phänomene der Unverwesbarkeit normal Begrabener“ findet sich auf der folgenden hervorragenden Website:
http://kath-zdw.ch/maria/unversehrt.html#Begrabener


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